Unser Vereinsheim

Vereinsheim: Sonnenterrasse mit Blick auf Geislingen

Unser Vereinsheim im hinteren Längental

 

Das Vereinsheim bleibt aufgrund der Corona Verordnung bis auf weiteres geschlossen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsheim - die Historie

Wenn im Vereinsheim am Wochenende die Fensterläden aufgeklappt werden, dann dauert es nicht lange, bis sich der gemütliche Gastraum oder die  mit Kaffeetrinkern, später mit Hungrigen und Viertelesschlotzern füllt.

Wie aber hat es begonnen?

Als in der Anlage Längental-Mitte schon reges Leben herrschte, stand da hinten inmitten von Wiesen eine Scheune. Im Schatten gab es eine Bank und darauf soll an langen Sommerabenden immer öfter eine Bierkiste gestanden haben, umgeben von einer sich zuprostenden Männerrunde. Irgendwann reifte da der Gedanke zum Ausbau der Scheune. Die Namen der Gartenfreunde Steiger und Kustermann stehen dabei im Raum, dazu viele ungenannte Helfer. Das Ergebnis war eine kleine aber hübsche Gaststube, eine Küchenzeile mit 2-Flammen Gaskocher, Gaslicht, Wasser von der Quelle im Kanister geholt, Abfluss in einen Eimer. Die Einrichtungsgegenstände waren gebraucht und wurden von der Adlerbrauerei freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ab April 1974 stand dieses erste Heim zur Verfügung und wurde gerne genutzt, ein Gang ins Freie zum "WC" war kein Hindernis. Es soll sehr lange und lustige Feste gegeben haben, wobei die "Längental Band Klein-Bunz-Hujer" die Wände wackeln ließ!

Doch bald drängten die Gärten bis ans Vereinsheim heran, da wurde innen der Platz oft eng, die Ansprüche stiegen, ein bisschen Geld war auch im "Vereinssäckel", also stand 1981 - 1982 ein Anbau ins Haus.

Die gewünschten Neuerungen waren: ein größerer Gastraum mit Kamin - später sollte ein Kachelofen folgen - eine kleine, zweckmäßige Einbauküche, ein WC Damen/Herren im Haus, ebenso Strom und Wasser. Auch diesmal gab es zahlreiche Helfer, oder sagen wir, Helfer mit zahlreichen Stunden. Die Adlerbrauerei stellte großzügig die fehlenden Einrichtungsgegenstände kostenlos zur Verfügung. Nun hatte es der Hüttendienst leichter! Hüttendienst? Natürlich musste es von Anfang an einen Verantwortlichen für die Bewirtschaftung des Heims geben.

Als Hüttenwarte stellten sich zur Verfügung:

1974-1976                  Fam. Ziehfreund

1977-1978                  Fam. Signer

1979-1980                  Fam. Kohn

1981-2003                  Fam. Wolf

2004-2011                  Fam Preissinger

2012-2013                  Vorstandschaft kommissarisch

2014                             Müller Kurt

2015                             Vorstandschaft kommissarisch

2016-2017                   Volz, Gretel (unterstützt von Heim Ursula)

2018                             Vorstandschaft kommissarisch

2019-2020                 Heinz Schwendele

2020                           Vorstandschaft

Beim Hüttenwart melden sich einsatzbereite Gartenfreunde ein- oder mehrmals im Jahr zum Hüttendienst an. Er sorgt dafür, dass das Heim vom 1. Mai bis November (falls kein Frost dazwischen kommt) jeweils am Sonntag von 10 Uhr bis ca. 18 Uhr geöffnet ist. Angeboten werden selbstgebackene Kuchen und Kaffee, auch Suppe und kleine Mahlzeiten, Vesper und mehrere Sorten Getränke. Im Laufe der Jahre ergaben sich aus der Bewirtschaftung kleine Überschüsse, die zum Ausbau des Innen- und Außenbereichs verwendet wurden:

1988                Ausbau der Einfahrt

1989                Erneuerung des Fußbodenbelages

1990                Anschaffung des Kachelofens

2002                Erweiterung Terrasse

2006                Überdachung der Terrasse incl. Markise (Pergola)

2008                Einbau Lüftungsanlage im Getränkekeller

2013                Erstellung Holzschuppen und  einer Grillhütte

Außer an den Sonntagen, wie beschrieben, wird die Hütte auch regelmäßig zu Ausschusssitzungen genutzt. Zusammenkünfte der Frauengruppe finden dort statt, auch Pächter-Versammlungen und Hüttendienstbesprechungen.

Übrigens können Vereinsmitglieder jederzeit, außer am Wochenende, das Heim für private Feiern im größeren Rahmen nutzen. Näheres sollte jedoch rechtzeitig mit den Hüttenwarten abgesprochen werden.