Information zur Gartenordnung

Herausgegeben vom Landesverband der Gartenfreunde Baden Wüttemberg e.V.

Durchsetzung der Gartenordnung

Sehr geehrte Pächterinnen und Pächter des Vereins der Gartenfreunde Geislingen,

liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,

in jedem Kleingartenverein gibt es zwei „Grundgesetze“: Einmal die Satzung, die das Miteinander im Verein regelt und als zweites die Gartenordnung, welche alle die Kleingartenanlage selbst betreffenden Angelegenheiten bestimmt.

Beide Regelwerke haben sich die Mitglieder und die Pächter/innen mit Ihrem „Ja“ bei der Abstimmung zur deren Annahme selbst gegeben und sich damit auch zu ihrer Einhaltung verpflichtet.

Und selbstverständlich gelten Satzung wie Gartenordnung auch für den Vorstand, der darüberhinaus noch verpflichtet ist, kraft Amtes für deren Einhaltung zu sorgen.

Daher müssen die Vorstandsmitglieder bei Verstößen gegen diese Regelwerke alle ihnen zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu deren Behebung ergreifen – bei uneinsichtigen Pächter/innen im Ernstfall auch Abmahnungen und Kündigungen.

 

Wir weisen Sie darauf hin, dass der Vorstand des Vereins der Gartenfreunde Geislingen e.V. bei der Durchsetzung der aktuell gültigen Gartenordnung absolut rechtskonform handelt.

 

Gleichzeitig bitten wir Sie, die Vorstandsmitglieder in ihrem verantwortungsvollen Amt zu unterstützen, auch durch das Einhalten der Regelwerke, denn ohne Vorstand gibt es keinen Verein und damit letztendlich auch keine Kleingartenanlage.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Klaus Otto                                                                                  Rolf Hurlebaus

Präsident                                                                                     Vizepräsident

 

 

Auszug aus der Gartenordnung bezüglich Öffnungs- und Ruhezeiten

 

12 (1)  Öffnungszeiten

 

Kleingartenanlagen sollen auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, solange  sich Pächter in der Anlage aufhalten, da ja ihre Naherholungsfunktion als Teil des „Öffentlichen Grüns“ mit ein Argument für die Erhaltung von Kleingartenanlagen ist.

Die Pächter sind verpflichtet, die Tore nach Einbruch der Dunkelheit verschlossen zu halten.

12 (2)  Ruhezeiten

Die Pächter, ihre Angehörigen und Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was Ruhe, Ordnung und Sicherheit sowie das Gemeinschaftsleben in der Anlage stören oder beeinträchtigen kann.

In den Ruhezeiten sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig dürfen keine verbrennungs- und Elektromotor betriebenen Arbeitsgeräte betrieben werden, ebenso sind laute Arbeiten wie z.b. Hämmern verboten.

Tonwiedergabegeräte wie Radios, CD-Player, etc. sind in ihrer Lautstärke so zu begrenzen, dass Nachbarpächter davon nicht gestört werden.

Unbeschadet der Vorgaben der örtlichen Lärmschutzordnung sind folgende Ruhezeiten in der Anlage einzuhalten:

Werktags morgens vor 8 Uhr, über die Mittagszeit von 12 bis 14 Uhr und abends nach 20 Uhr.

Samstags gelten die Bestimmungen für Werktage, allerdings beginnt hier die Ruhezeit abends bereits um 18 Uhr.

 

Hinweis:

Diese oben angeführten Ruhezeiten gelten gemäß der Polizeiverordnung nur für Haus und Gartenarbeiten die nicht zum Zwecke der Erwerbstätigkeit durchgeführt werden. (Gartenpächter)

Für Gewerbliche Dienstleister (z.B. Gartenpflege) oder Handwerker die vom Verein oder Pächter beauftragt worden sind, finden oben genannte Vorschriften bezüglich der Ruhezeiten keine Anwendung.

 

Kinderlachen und beim normalen Spielen entstehende Geräusche sind nach aktueller Gesetzeslage zu dulden, allerdings sollten auch hier die Grundsätze der gegenseitigen Rücksichtnahme eingehalten werden.

 

Gez.

Der Vorstand